Ein Extrakt aus der Ginkgo könnte gegen Alzheimer helfen, so eine Studie der Universität Düsseldorf. Es waren leichte Erfolge bei Patienten zu erkennen, die leicht bis mittelschwer an Demenz erkrankt waren. Die Patienten können somit neue Hoffnung haben, wobei diese Erkenntnis eher den bisherigen Untersuchungen widerspricht.
Forscher aus Deutschland widerlegen bisherige Ergebnisse
Seit langer Zeit galt Ginkgo als mögliches Heilmittel gegen Alzheimer und gab den Patienten eine Hoffnung auf eine mögliche Heilung.
Im Jahr 2008 wurden die Ergebnisse einer amerikanischen Studie veröffentlicht, welche jegliche Hoffnung der Patienten zerstörte. Die Studie lief damals von 2000 bis 2008 und das Ergebnis lautete: Der Anteil an Demenzkranken in der Gruppe mit Placebo Medikamenten war genauso groß, wie die Gruppe mit Ginkgo-Arzneimitteln.
Nun konnten die deutschen Forscher die Wirkung der Pflanze aber doch nachweisen. Für diese Untersuchung wurden insgesamt 404 Demenzpatienten ausgewählt und in gleichmäßige Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt über 24 Wochen hinweg ein Medikament ohne Wirkstoff und die andere Gruppe erhielt ein Medikament mit 240 mg Ginkgo-Extrakt. Das Fachblatt “Der Neurologe & Psychiater” veröffentlichte, dass die Wirksamkeit der Pflanze durchgehend positiv erschien.
Trotzdem bleibt eine allgemeine Unsicherheit bei den Patienten bestehen. Es besteht zwar weiterhin die Hoffnung auf Heilung, aber die endgültige Wirksamkeit von Ginkgo ist auch mit dieser Studie nicht bewiesen.
