43 Unternehmern sind beim PKV-Verband angehörig. Und es bestehen 31 Mio. dieser Versicherungen. 22,1 Mio. Zusatzversicherungen bestehen zur PKV, und insgesamt 8,9 Mio. Menschen sind vollständig in einer privaten Krankenversicherung.
Zur privaten Krankenversicherung gehen weit mehr Versicherte!
Nachweisbar ist der Bericht über die Abwanderung von PKV Kunden zur GKV nicht richtig.
Der Direktor des PKV Verbands äußert sich zum „Spiegel“-Artikel, der heute erschienen ist. Zum Artikel, der davon handelt, dass so viele PKV Versicherte den privaten Krankenkassen den Rücken kehren, und in die gesetzliche Krakenversicherung wandern mit folgendem zusammengefassten ungefähren Wortlaut: von Herrn Volker Leienbach (PKV), dass es ist so, dass jährlich weit mehr Menschen von der GKV (gesetzliche Krankenversicherung) zur privaten wechseln, als umgekehrt.
Gegenteilige Behauptungen sind absurd und nachweislich falsch.
Die Behauptungen, das von privaten Krankenkassen die Leute in die GKV wechseln ist nicht richtig (nachweislich). Nicht seriös ist es, wenn von gesetzlichen Krankenkassen manche Vertreter einen anderen Eindruck entstehen lassen. Diejenigen, die bestrebt sind, von der gesetzlichen Krankenkasse in derselben Zeitspanne zur privaten Krankenversicherung zu wechseln werden bei dieser Betrachtung außer Acht gelassen. Bei der Abwanderung der Krankenkassen wird jährlich deutlich, dass zugunsten der privaten Krankenversicherung die Zahl der Privatversicherten größer wird. Anhand von Zwischenberichten von 2011 kann man sehen dass die PKV Versicherten deutlich im Vergleich zum letzten Jahr zugenommen haben. Auch wenn es noch keine Abschlussberichte dazu gibt.
Von einem Abwanderungstrend kann also überhaupt nicht die Rede sein – das Gegenteil ist richtig. Es ist demnach falsch zu meinen, das PKV Versicherte abwandern. Eher ist es so, dass die PKV Versicherten von der Anzahl her zunehmen. Wanderbewegungen der letzten Zeit (in Jahren) innerhalb der Krankenversicherungen (GKV / PKV), sind in Zahlen auf der zweiten Seite aufgelistet.
Diese Zahlen sind seit jeher starken Schwankungen unterworfen, doch eines gilt für alle Jahre:
Schon immer sind die Zahlen von einem ständigen Auf und Ab stark unterlaufen, eindeutig positiv ist aber die Differenz, in der es mehr PKV Versicherte gibt. Aufgrund von bestimmten gesetzlichen Regeln, die zwingend sind, müssen privat Versicherte in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Und das auch, wenn es die Versicherten gar nicht möchten. Immer auf freiwilliger Basis sind alle Wechsel der gesetzlich Versicherten zur privaten Krankenkasse. Genau geregelt ist, wer von der GKV in die PKV wechseln kann.
Laut dem „Spiegel“-Bericht sollen von den gesetzlichen Krankenversicherungen die Vertreter davon, Andeutungen gemacht haben, wie diese Gesetzliche Schranken zu umgehen sein könnten. Als ein Skandal wäre es zu betrachten, wenn eine öffentlich-rechtliche Körperschaft das Sozialgesetzbuch umgeht und Beihilfe leistet.
Für die erwähnten Praktiken, die rechtswidrig sind, wird die PKV keine Auskunft geben.
Siehe Seite 2:
Die Bewegungen der Ein- und Austritte der Krankenversicherten (GKV / PKV)
Seite 2 von 2
Die Abgänge und Übertritte in Zahlen (GKV / PKV)
2010
zur PKV übergegangen: 227.700
von der GKV weggegangen: 153.200
die Differenz: + 74.500
2009
zur PKV übergegangen: 288.200
von der GKV weggegangen: 146.500
die Differenz: + 141.700
2008
zur PKV übergegangen: 244.900
von der GKV weggegangen: 151.000
die Differenz: + 93.900
2007
zur PKV übergegangen: 233.700
von der GKV weggegangen: 154.700
die Differenz: + 79.000
2006
zur PKV übergegangen: 284.700
von der GKV weggegangen: 143.900
die Differenz: + 140.800
